1885 als Goethe-Archiv gegründet, verwahrt die Einrichtung den literarischen und wissenschaftlichen Nachlass, Manuskripte, Vorarbeiten seiner Werke, Tagebücher, an ihn gerichtete Briefe und zahllose Handschriften des Dichters. Später folgte die Aufnahme von Nachlässen weiterer Gelehrter und Künstler: Schiller, Herder, Wieland, Hebbel, Büchner, Heine, Liszt oder Nietzsche. Das Archivgebäude wurde 1896 vollendet und eröffnet. Es beherbergt heute das größte deutsche Literaturarchiv mit 120 persönlichen Beständen als Nachlässe und Familienarchive von Dichtern und Gelehrten sowie Verlagen und Vereinen des 18.-20. Jhs.
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