Das Weinberghaus aus dem 17. Jh. wurde von Johann Wolfgang Goethe im April 1776 auf einer Versteigerung erworben, wodurch er automatisch das Bürgerrecht der Stadt erhielt. Die Kaufsumme von 600 Gulden erstattete ihm Herzog Carl August, der Goethe dauerhaft an Weimar binden wollte. Dieser wohnte sechs Jahre sommers wie winters in dem Gartenhaus, in dem er zahlreiche Gedichte und Prosafassungen bedeutender Werke verfasste sowie als Naturforscher tätig war. Auch nach seinem Umzug an den Frauenplan behielt er das Gartenhaus als lebenslanges Refugium, in das er sich oft zurückzog.
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