Das grün-weiße Renaissancegebäude an der Ostseite des Marktes wurde 1526-47 mit spätgotischem Blendmaßwerk am Giebel erbaut. Anfänglich herrschten Handels- und Verwaltungsfunktionen vor; um 1800 wurde es als Stadthaus hergerichtet, in dem Maskenbälle, Konzerte und Vorträge stattfanden. 1945 komplett zerstört, wurde es 1971 wieder aufgebaut mit historischer Fassade und modernem Inneren. Heute ist im Kellergewölbe der Ratskeller untergebracht.
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