Als „Landschaftshaus“ ab 1770 errichtet, wurde das barocke Archivgebäude für 28 Jahre zur herzoglichen Residenz, als 1774 das Stadtschloss abbrannte und die Herzogsfamilie eine standesgemäße Unterkunft suchte. Das in „Fürstenhaus“ umbenannte Gebäude diente 1808-16 als Domizil der freien Zeichenschule, ab 1918 als Sitz der provisorischen Regierung und des Thüringer Landtages. Seit 1951 beherbergt es die Hochschule für Musik „Franz Liszt“. Der Vorbau mit stilfremder klassizistischer Säulenfront wurde erst 1889 angebaut.
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